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Jungsauenfutter |
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Es wird empfohlen, den Jungsauen ein
spezielles Jungsauenfutter zu verabreichen.
Dieses Futter sollte nach der Selektion ab ca.
70-90 kg bis 4 Wochen vor der 1.Belegung
gegeben werden. Der Vorteil diese Futters liegt darin, dass die Wachstumsrate der Jungsauen verlangsamt |
wird, damit sie die notwendige Körperkondition
für die folgende Laktation und die erneute
Belegung erhalten. Ein weiterer Vorteil dieses Futters liegt im erhöhten Mineral- und Vitamingehalt, welches zur Stabilisierung des Fundaments beiträgt. |
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| Dieses Futter sollte gemäß folgender Fütterungskurve verabreicht werden: | ||||
Flushing und Jungsauenpool |
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Es ist wichtig, dass im Jungsauenpool soviel
Jungsauen vorgehalten werden, wie in den
nächsten 4 Wochen belegt werden sollen, damit
die vorgesehene Anzahl an Jungsauen pro
Woche erreicht wird. Dieses System macht es möglich, dass der Flushingeffekt ausgenutzt werden kann. |
Das Jungsauenfutter sollte einen höheren
Lysin/Energiegehalt haben, d. h. die Fütterung
von Laktationsfutter ad lib während dieser Zeit
ist möglich. Belegte und zu belegende Sauen sollten wochenweise auf bzw. eingestallt werden. |
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| Die empfohlenen Futtermenge liegt zwischen 2.5 und 3.25 kg /Tag je nach Körperkondition und Haltungsverfahren. Diese Empfehlungen gehen von 20°C Stalltemperatur aus. Falls die Jungsauen bei niedrigeren Temperaturen gehalten werden, sollte die Futtermenge um 3% je Grad unter 20°C erhöht werden. |
Den Jungsauen sollte Laktationsfutter bzw. ein
spezielles Jungsauenfutter bis 3 Wochen vor
der geplanten Belegung gefüttert werden. Für weitere Informationen siehe im Kapitel Jungsauenmanagement. |
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Trächtigkeitsfutter |
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Das Fütterungsziel für tragende Sauen liegt
darin, die verlorenen Körperreserven nach dem
Absetzten wieder aufzubauen und eine gute
Körperkondition, “fit“ und nicht “fett“,
bis zum Abferkeln zu erhalten. Die Sauen sollten bis 21 Tage nach der |
Belegung restriktiv gefüttert werden, um
Embryoverlusten vorzubeugen. Nur sehr
magere Sauen sollten entsprechend ihrem
Bedarf gefüttert werden. Die nachfolgende Tabelle enthält die Futterempfehlungen: |
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Die erlaubte Futtermenge zwischen Tag 21 und
Tag 112 ist von der Körperkondition der Herde
abhängig. Diese Futtermengen beziehen sich auf Einzelhaltung der Sauen. |
Bei Gruppenhaltung sollte die Menge um
2 – 3 MJ ME /Sau/Tag erhöht werden. Falls das durchschnittliche Geburtsgewicht unter 1.2 kg liegt, sollte die Futtermenge ab Tag 90 bis Tag 110 erhöht werden. |
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Laktationsfutter |
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| Während der Laktation ist es das Fütterungsziel, die maximale Futteraufnahme zu erreichen. Um dies zu erreichen sollte die Futteraufnahme langsam in den ersten 7 bis 10 Tagen nach dem Abferkeln gesteigert werden, |
Die folgende Tabelle zeigt die Futterempfehlungen. Die Empfehlungen für Laktationsfutter: Bei Gruppenhaltung sollte die Menge um |
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| Die Fütterungskurve schwankt zwischen Betrieben je nach Wurfgröße, Gesundheitsstatus und Stalltemperatur. Die folgende Futterkurve ist daher nur eine Standard Empfehlung, die ja nach Bedarf anzupassen ist. | ||||
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Das Ziel des Laktationsfutters liegt darin, dass
die Sau eine maximale Menge an Protein und
Energie aufnimmt. Die Empfehlungen beziehen sich auf eine säugende Sau mit 10 und mehr Ferkeln. Für Sauen mit weniger als 10 Ferkeln sollte die Menge um 7 MJ ME (0.5 kg) pro Ferkel unter 10 reduziert werden. Den Sauen sollte beim Abferkeln 2 kg pro Tag gegeben werden, welches dann bis zum Tag 8 |
um 0.5 kg pro Tag gesteigert wird. Danach
erfolgt eine weitere Steigerung um 0.3 kg pro
Tag bis ad lib erreicht ist. Um den Appetit der Sauen zu erhalten, sollte die Stalltemperatur ab Tag 3 nach dem Abferkeln bei 20°C gehalten werden, höhere Temperaturen senken die Futteraufnahme um ca.150 g / Grad Celsius. Nach dem Absetzten sollte die Sau bis zum Belegen ad lib gefüttert werden. |
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Ferkel-Mastschwein |
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Eine optimale Fütterung kombiniert mit einer
Top-Genetik sind Voraussetzungen für ein
schnelles Wachstum, hohe Lebenstagszunahmen
und hohe Magerfleischanteile. Die folgende Tabelle gibt Richtlinien für die Fütterung der Ferkel bis zum fertigen Mastschwein. |
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